
03.03.2025 – Hilfeleistung Gas – Niemegk, Straße der Jugend
Datum: 3. März 2025 um 13:07 Uhr
Alarmierungsart: Leitstelle
Dauer: 7 Stunden
Einsatzart: Hilfeleistung > H:Gas
Einsatzort: Niemegk, Straße der Jugend
Einheiten und Fahrzeuge:
- Amtswehrführung: 14/11-01, 14/19-01, 14/74-01
- OF Dahnsdorf-Kranepuhl: 14/19-03, 14/24-02, 14/52-01
- OF Haseloff: 14/48-07
- OF Hohenwerbig: 14/47-02
- OF Niemegk: 14/24-01, 14/42-01, 14/50-01
Weitere Kräfte: Gasversorger, Kreisbrandmeister, Leitender/e Notarzt/in, Ordnungsamt Niemegk, Org.-Leiter Rettungsdienst, Polizei Bad Belzig, Rettungswache Bad Belzig, Rettungswache Niemegk, Rettungswache Treuenbrietzen
Einsatzbericht:
Wir wurden zu einer beschädigte Gasleitung in der Straße der Jugend alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache wurde eine Gasleitung angebaggert und es entwich Gas in großen Mengen. Wir sicherten die Einsatzstelle weiträumen ab und sperrten den Verkehr an allen angrenzenden Kreuzungen. Während die Kita evakuiert wurde, schalteten wir den Baustrom der Baustelle ab und brachten Bauarbeiter*innen in Sicherheit. Während die Leitstelle eine NINA Warnung herausgab, um die Anwohner zu warnen, verbrachten wir die ca. 50 Kinder der Kita in die Turnhalle der Grundschule. Die Kinder wurden dort durch die Erzieher*innen, den Rettungsdienst, den Org. Leiter des Rettungsdienstes und die leitende Notärztin betreut und mit Getränken durch die Firma Getränke Höhne versorgt.
Während alle Anwohner in der Schulküche untergebracht worden, evakuierten wir zusammen mit der Polizei die angrenzenden Häuser in einem Radius von 250 Metern. Hierzu nutzten wir auch die Lautsprecheranlagen der Fahrzeuge.
Der überwiegende Teil der Anwohner*innen kooperierte mit der Feuerwehr und brachte sich in Sicherheit.
Um die Kinder und Eltern nicht in Gefahr zu bringen, transportierten wir die Kinder in einem MTW der Amtsfeuerwehr, mit Kindersitzen der Jugendfeuerwehr, zu einem zentralen Abgabepunkt. Hinter dem Werksgelände der Firma Getränke Höhne konnten diese, nach vorheriger Untersuchung der leitenden Notärztin, an die Eltern übergeben werden.
Eine alarmierte Spezialfirma schnitt den Asphalt auf und dichte die Hauptleitung an 2 stellen ab. Dadurch konnte gefahrlos die Schadstelle abgedichtet werden. Das ausströmende Gas war zum Teil einige Straßenzüge weiter noch zu hören.
Abschließend konnte die Sperrung des Verkehrs und der Sperrradius für die Anwohner*innen aufgehoben werden und wir übergaben die Einsatzstelle an die Polizei.
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